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Nike

Der Gedanke, durch den Import hochwertiger japanischer Sportschuhe die Vorherrschaft deutscher Hersteller auf dem amerikanischen Markt zu brechen, bildet den Ausgangspunkt für die Gründung der Firma Blue Ribbon Sports, dem Vorläufer von Nike. Als Philip “Phil” Knight und William “Bill” Bowerman 1964 die Firma Blue Ribbon Sports per Handschlag und mit einem Startkapital von 1000 Dollar gründen, geschieht dies zunächst aus Gründen der Legitimation, um bei einem Treffen mit der Firma Onitsuka Tiger in Japan nicht nur als Privatpersonen auftreten zu können. In den ersten Jahren beschränkt sich Blue Ribbon Sports zunächst auf den Import von Tiger-Schuhen der Firma Onitsuka, die Phil Knight aus dem Kofferraum seines Plymouth Valiant heraus an Sportstudenten verkauft. 1966 eröffnet die Firma ihr erstes Geschäft auf dem Pico Boulevard in Santa Monica, Kalifornien. Doch Bowerman, der zu dieser Zeit Leichtathletiktrainer an der Universität in Oregon ist, beginnt sich 1968 in zunehmendem Maße an der Entwicklung der Schuhe zu beteiligen und entwickelt in Zusammenarbeit mit Tiger die Modelle Cortez und Boston. Der Cortez wird 1968 zur Olympiade in Mexiko vorgestellt und wird zu einem der Bestseller unter den Tiger-Schuhen.

 

Langsam nimmt die Idee einer eigenen Marke Gestalt an. 1971 entwirft die Grafikerin Carolyn Davidson für $35,- das spätere Markenzeichen von Nike, den Swoosh. Den Vorschlag, die Marke nach der griechischen Siegesgöttin zu nennen, macht der Mittelstreckenläufer Jeffrey Owen Johnson, der seit 1966 bei Blue Ribbon Sports beschäftigt ist.

 

1971 entwickelt Bowerman die Waffel-Sohle – die Idee dazu entsprang dem Waffeleisen seiner Frau. Der Waffle Trainer wird 1974 zum meistverkauften Modell in den USA. Als 1979 mit dem Modell Tailwind die erste Dämpfung auf Luftbasis eingeführt wird, ahnt noch niemand, wie sehr die gesamte Produktpalette in den 80er Jahrten auf dieses System abgestimmt sein wird. AIR wird zum Inbegriff für Nike-Produkte.

 

Der erste Dämpfer für Nike kommt in den späten 80er Jahren, als der ehemals britische Hersteller Reebok dank seines Gespürs für den Aerobic-Trend und mit dem Verkauf entsprechender Aerobicschuhe seinen Umsatz von 67 auf 920 Millionen katapultiert und damit Nike in den USA vom ersten Platz verdrängt. Diese Schlappe ist jedoch angesichts der Tatsache zu verkraften, dass mit dem Signing von Basketballstar Michael Jordan ein neues Zeitalter der Promotion von Einzelsportlern eingeläutet wird 1985 erscheint der AIR JORDAN. 1987 erscheint der erste Nike AIR MAX, begleitet von der vieldiskutierten Revolution-Werbekampagne, die erste und bis heute einzige Kampagne, in der die Originalaufnahme eines Beatles-Songs (Revolution) zu hören ist.

 

1988 läuft die Just do it-Werbekampagne an, mit der Nike neben AIR sein Branding (die Kunst der Markenrepräsentation) erfolgreich weiter ausdehnen kann und mit Namen, Symbol, Technik und Claim (Just do it!) starke Variationsmöglichkeiten gewinnt. In den 90er Jahren definiert Nike den Schuhverkauf als Marketing, der Verkauf boomt. 1992 wird Nike Town Chicago eröffnet, 1996 auf 7650 qm Nike Town New York; ein Jahr später krönt die Firma ihre Erfolgsgeschichte mit einem Jahresumsatz von mehr als 9 Milliarden Dollar. In den nächsten Jahren folgen weitere Innovationen wie der Nike Presto, Nike Shox, Nike Free oder der Air Max 360. Im jahr 2006 erzielt Nike einen Jahresumsatz von 16,3 Milliarden Dollar.

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