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puma_logo_snkr11948 gründet Rudolf Dassler die Puma Schuhfabrik Rudolf Dassler in Herzogenaurach. Bis dahin hatte er gemeinsam mit seinem Bruder Adi die Dassler Schuhfabrik betrieben. Doch zwischen dem extrovertierten Rudolf und dem introvertierten Adi kommt es immer wieder zu Streitigkeiten, die 1948 schließlich zum endgültigen Bruch zwischen den Brüdern führen. Nach einer firmeninternen Krisensitzung, in denen die Brüder der Belegschaft ihre jeweiligen Pläne für die Zukunft darlegen, gründet Rudolf Dassler mit seinen „Getreuen“ die eigene Schuhfabrik. Als Firmenname ist zunächst „Ruda“ vorgesehen, ähnlich wie bei Adidas eine Kombination aus den ersten Silben von Vor- und Zunamen des Gründers. Doch wegen des besseren Klangs und der Assoziation zu Dynamik und Geschwindigkeit entscheidet man sich für Puma. In den nächsten Jahrzehnten wird Puma der schärfste Konkurrent von Adidas.

Im gleichen Jahr stellt Puma seinen ersten eigenen Fußballschuh vor: Den Puma Atom, der 1952 durch den Super Atom ersetzt wird. Bei den Olympischen Spielen von Helsinki 1952 erringen gleich mehrere Sportler Gold in Puma Schuhen, darunter die US-Frauen-Staffel über 4×100 Meter. Spieler von Borussia Dortmund, VfB Stuttgart und 1.FC.Kaiserslautern tragen den Super Atom. Zur Fußball-WM 1958 in Schweden versieht die Firma ihre Fußballschuhe mit dem unverwechselbaren Formstreifen, der fortan zum Makenzeichen der Firma wird. 1960 führt Puma als erster Sportschuh-Hersteller die Vulkanisations-Produktionstechnik ein; acht Jahre später -wieder als Weltpremiere- den ersten Sportschuh mit Klettverschlüssen (Velcro). In den nächsten Jahrzehnten wird Puma Ausstatter von weltweit prominenten Sportlern, darunter Pelé, Eusebio, Dwight Stones, Guillermo Vilas, Evelyn Ashford und Maradona.

In den siebziger und achtziger Jahren überzeugt Puma immer wieder mit innovativen Neuerungen wie der S.P.A.-Technologie, der Puma Duoflex-Sohle oder das Dämpfungssystem Trinomic. 1985 gewinnt Boris Becker Wimbledon, 1986 schießt Maradona bei der Fußball-Weltmeisterschaft sein legendäres Hand Gottes-Tor – beide in Puma Schuhen. Im selben Jahr wird Puma zu einer AG umgewandelt und geht an die Börse. 1991 stellt Puma sein revolutionäres Disc System vor. Unter dem Vorstandsvorsitzenden Jochen Zeitz, der die Marke vor allem auch in den Vereinigten Staaten äußerst erfolgreich macht, gelingen der Puma AG immer neue Umsatzrekorde. Als erste Sportmarke verschmelzt Puma die Bereiche Sport und Mode, man geht Kooperationen mit berühmten Designern wie Jil Sander oder Philippe Starck ein. 2004 schließt Puma einen Ausrüstervertrag mit Ferrari und Michael Schuhmacher ab. 2006 ist Puma der führende Ausrüster bei der Fußball WM in Deutschland: 12 von 32 Teams spielen in Puma.